Dez 022016
 

Android Anti-Malware Anti-VirusEs ist wieder einmal Zeit, über die Sicherheit und Malware-Schutz für Ihr Android-Gerät zu sprechen. Leider sind mobile Geräte einer steigenden Häufigkeit von Angriffen ausgesetzt.

Malware-Schutz für Ihr Android-Gerät

Es ist ein Wettlauf zwischen der schützenden Software und immer wieder neuen Schadsoftware-Ideen. Und deshalb kommt es auf die Reaktionsgeschwindigkeit und das Vorausdenken des Software-Herstellers für Schutzsoftware an. Der Schutz ergibt sich daraus, ob der Hersteller des Anti-Virus-Programms schnell genug sogenannte Signaturen als Update ausliefert. Kommen neue Signaturen mit Verzögerung bei Ihrem Gerät an, ist der Schutz nicht rechtzeitig gegeben.

Die schützende Software muss also möglichst schnell neue Bedrohungen berücksichtigen. Dies wird mit jeweils neuen Signaturen erreicht.

Aber woher kennt der Software-Dienstleister jeweils die neuesten Schadsoftware-Erscheinungen? Dazu stellt er sogenannte „Honeypods“ – zu deutsch „Honigtöpfe“ ins Internet. Diese Honeypods simulieren schwach geschützte Computer und stellen eine Art Falle für Angriffe dar.

Jetzt kommt es auf die schnelle Verteilung der auf neu entdeckte Angriffsmethoden folgenden Signaturen an. Und hier unterscheiden sich die verschiedenen Anbieter. Wer hier nicht gut organisiert ist, kann keinen optimalen Schutz liefern.

Emsisoft bleibt am Ball. Mit der neuen Mobile Security 3.0 bietet Emsisoft einen „Extra Malware-Schutz“ für Ihr Android-Gerät.

Nach Angaben von Emsisoft ist folgendes neu:
„Emsisoft Mobile Security ist im Vergleich zu anderen Anbietern schneller, schlanker und günstiger bei besserer Erkennungsfunktionalität. Es läuft problemlos auf allen Android-Geräten – egal ob Handy oder Tablet. Dabei übernimmt die Bitdefender-Cloud mit ihren beständig aktualisierten Anti-Virus-Diensten die harte Arbeit, wodurch die App nur wenig Speicherplatz und Akkuleistung benötigt. Durch den Privatsphäre-Berater behalten Sie den Überblick über Ihre App-Berechtigungen und mit aktivierter Web-Sicherheit sind Sie beim Surfen bestens geschützt. Sollte Ihr Gerät verloren gehen oder gestohlen werden, können Sie dank Diebstahlschutz seine Position herausfinden und es sperren. Wird Ihre PIN zu oft falsch eingegeben, macht Ihr Handy ein Bild von dem Dieb. Sie können sogar Daten per Fernzugriff von Ihrem Telefon löschen.“

Hinzu kommt der Diebstahlschutz für Ihr mobiles Gerät mit Lokalisierung

Dieser Diebstahlschutz ist ein echtes Highlight:

„Sollten Unbefugte zu oft die falsche PIN eingeben, wird das Handy ein Foto mit der Frontkamera aufnehmen und Ihnen die Koordinaten seines Standorts schicken. Außerdem können Sie per Fernzugriff alle Daten auf dem Gerät löschen. Selbst wenn Sie es lediglich verlegt haben, können Sie es über central.emsisoft.com lokalisieren.“ Soweit die Kurzbeschreibung Emsisoft.

Wenn Sie bei Ihrem Android-Gerät auf Nummer Sicher gehen wollen, fragen Sie uns. Sie erhalten Mobile Security 3.0 bei uns. Gerne übernehmen wir auch die Installation für Sie.

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf!

Sep 212016
 

Ein Fall von Crypto-Ransomware

Hallo liebe Leserinnen und Leser des Nicos-EDV-Blogs!

Heute bearbeiten wir einen Fall von Crypto-Ransomware. Der PC eines Kunden ist mit bösartiger Erpressungssoftware befallen. Die Schadsoftware versucht allerlei Dateien zu sperren. Unter anderem verwenden wir die Tools von Emsisoft für die Beseitigung. Wir werden über die Lösung weiter berichten.

Bis bald Euer

Nicolai Domarkas

Jun 082016
 
NicosEDV Antivierenschutz

Antiviren, Malware, Ransomware Sofort-Hilfe

Viren- und Malware-Sofort-Hilfe


Machen Viren, Trojaner und Malware Ärger? 

Bei den meisten Internet-Nutzern kommt immer häufiger das Gefühl auf, dass überall Gefahren im und durch das Web lauern. Betrüger, Hacker und Diebe warten nur darauf, uns zu schaden. Raffinierte Viren und andere Schadsoftware häufen sich mit jedem Tag.

Von der Belästigung durch permanente Werbe-Einblendungen bis hin zu Tricks, mit denen Betrüger unerlaubt Geld von Ihrem Konto überweisen. Oder Ihr PC wird plötzlich extrem langsam, ohne dass Sie es sich erklären können. Oder Ihr Browser öffnet ständig und automatisch Seiten, die Sie gar nicht aufrufen wollen. Oder, oder, oder ….

Selbst für aufgeklärte Internet-Nutzer wird es immer schwieriger, sicher online unterwegs zu sein. Viele von uns hoffen, dass sie verschont bleiben und ärgern sich, wenn doch etwas passiert.

Vielleicht haben Sie auch schon nach kostenlosen Antiviren-Programmen gesucht und diese herunter geladen.
Aber Achtung! Bei kostenloser Software sollten Sie sich grundsätzlich eine Frage stellen:


Wer profitiert davon, dass Sie die Software downloaden?

Spätestens mit dieser Frage sollte klar sein, dass es in der Regel ums Geld verdienen geht.

Werden Ihnen vielleicht gerade mit solcher Software Cookies auf Ihren PC gespielt, damit Sie zukünftig noch mehr oder eben andere lästige Werbung sehen?

Cookies (englisch = Kekse) erlauben es einem Web-Server, auf dem PC des Anwenders Informationen zu hinterlegen. Sie bieten teilweise Vorteile für Ihre Internet-Nutzung, im schlechtesten Fall speichern sie aber Informationen über Ihr privates Internet-Verhalten und übermitteln die Infos ungefragt an einen Ihnen unbekannten Empfänger.

Haben Sie vielleicht sogar mehrere Antiviren-Programme auf Ihrem PC installiert nach dem Motto: doppelt oder dreifach hält besser?
Theoretisch ja, praktisch kommen sich parallel installierte Antiviren-Programme meist in die Quere. Das eine Programm hält unter Umständen das andere für einen Virus und umgekehrt. Das bringt Ihnen alles andere als Vorteile. Ihr PC wird immer langsamer. 

Aber welche Antiviren-Lösung ist die beste?

Software zur Entfernung von Viren und MalwareEs gibt viele Antiviren-Programme oder korrekt ausgedrückt: Antimalware-Programme. Die einen sind mehr und die anderen weniger zuverlässig.

Nach ausführlichen Tests verschiedener Antiviren- bzw. Antimalware-Programme haben wir uns eindeutig für die Antimalware-Lösungen von Emsisoft entschieden und installieren diese regelmäßig bei unseren Kunden. Dabei beachten wir alle notwendigen Einstellungen, mit denen unsere Kunden die maximale Sicherheit erlangen. Wir installieren die Software, die zu Ihren Bedürfnissen am besten passt. Die Antimalware-Lösungen von Emsisoft sind leistungsfähig, ohne dass sie die Effizienz Ihres PCs beeinträchtigen. Sie überprüfen mit Hilfe von über 10 Millionen Signaturen bekannter bösartiger Programme alle Dateien, die herunter geladen oder geöffnet werden. Der sogenannte Dateiwächter von Emsisoft Anti-Malware ist von Haus aus intelligent und optimiert sich selbstständig. Echtzeit-Schutz ist gegeben, und jede Sekunde werden Dutzende von Dateien geprüft. Dabei arbeitet er im Hintergrund, so dass Sie davon so gut wie nichts mitbekommen.

Viren- und Malware-Schutz

Wir helfen Ihnen dabei, beruhigter online unterwegs zu sein und die volle Leistungsfähigkeit Ihres PCs, Notebooks, Tablets oder Smartphones zu nutzen. Ob Viren, Malware oder andere Probleme mit Ihrem PC – bei uns sind Sie richtig.

Soforthilfe und Tools zur Entfernung von Malware und Virenschutz hier: Nicos-EDVDienst, Tel: +49 (0) 77 71 – 916 59 59 

oder senden Sie eine E-Mail an die info@nicos-edvdienst.de. Wir reagieren sofort.

Noch mehr Infos hier.

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Mai 292016
 
Ich bin geschützt im Internet

Was ist Crypto-Ransomware eigentlich?

Zitat aus einem Beitrag über Ransomware von Emsisoft: Link

Ransomware ist eine Malware, also bösartige Software, die auf Ihrem Computer gespeicherte Dateien, Geschäftsdaten und persönliche Erinnerungen „kapert“. Es gibt zwei wesentliche Typen: Bildschirmsperren und Crypto-Ransomware. Wie der Name schon sagt, ist die Bildschirmsperre darauf ausgelegt, dass der Anwender den Computer nicht mehr nutzen kann. Es wird stattdessen eine Aufforderung zur Eingabe eines Kennworts angezeigt. Der Anwender muss den richtigen Code zum Entsperren kaufen, damit die Meldung verschwindet. Diese vor ein paar Jahren noch sehr beliebte Ransomware wurde inzwischen fast vollständig von Crypto-Ransomware ersetzt. Der bösartige Bruder sperrt den Computer nicht, sondern hindert Sie am Zugriff auf Ihre wertvollen Informationen und Erinnerungen, indem er Ihre Dateien verschlüsselt.

Die Idee für Ransomware ist an sich nicht sonderlich neu. Bereits 1989, als Heimcomputer noch in den Kinderschuhen steckten, wurde mit dem „AIDS“-Trojaner erstmalig eine Ransomware dokumentiert. „AIDS“ verschlüsselte auf dem Computer die Dateinamen. Um das System dann wieder nutzbar zu machen, musste ein Lösegeld von 189 USD gezahlt werden. Der Urheber der Malware war damals schnell gefunden. Da das Geld von den Opfern nur per Überweisung oder Post gezahlt werden konnte, gab es eine leicht zu verfolgende Spur. Mit dem Erfolg und der weitreichenden Verbreitung anonymer Währungen wie Bitcoin ist es nahezu unmöglich, das Geld aufzuspüren. Dadurch können Ransomware-Banden oftmals Jahre lang im Schatten agieren, ohne gefasst zu werden.

Sollte eine Crypto-Ransomware auf Ihr System gelangen, sucht sie nach „interessanten“ Dateien, wie Bilder, Videos, Musik, Speicherstände von Spielen, Datenbanken oder Dokumente. Diese werden dann mithilfe einer Kryptografie verschlüsselt. Die Art der dazu eingesetzten Verschlüsselung variiert stark. Von einfach zu knackenden, selbst erstellten Algorithmen bis hin zu Codes auf Militärniveau ist alles dabei. Nachdem alle Dateien verschlüsselt wurden, werden meistens auch die Sicherungen und Schattenkopien Ihrer Dateien gelöscht. Zu guter Letzt werden auf dem gesamten Computer Meldungen hinterlassen, die Sie unübersehbar über den soeben durchgeführten Vorgang informieren. Sie beschreiben Ihnen auch, wie Sie das Lösegeld zahlen müssen, um Ihre Dateien wiederzubekommen.

Weitere Information finden Sie hier:

Angriffe verhindern und bearbeiten
Falls Sie sich gegen Ransomware schützen wollen, bieten wie Ihnen effektive Lösungen an.


Möchten Sie den Angriffen auf Ihren Computer vorbeugen? Wir helfen Ihnen! Schauen Sie hier

Haben Sie eine Anfrage an uns? Senden Sie uns eine Anfrage oder nehen Sie mit uns Kontakt auf: https://nicos-edvdienst.de/kontakt/

Mai 232016
 
Antiviren-Programm

Wie kann man Ransomware-Angriffe verhindern?

Ihr Betriebssystem und Ihre Programme ständig und zeitnah upzudaten, ist eine unumgängliche Voraussetzung für das Verhindern von Ransomware auf Ihrem Computersystem.

Und natürlich sollten Sie Ihren Computer mit einem effizienten Antivirus- und Antimalware-Programm schützen. Effizient bedeutet, dass Ihr Computer möglichst gut geschützt wird und gleichzeitig die Systembelastung nicht störend hoch ausfällt. Zudem sollte das Anti-Virus-Programm nicht unerwünsche Nebeneffekte mit sich bringen.

Bevor Sie ein Anti-Virus-Programm installieren, sollten Sie sicher sein, dass nicht gleichzeitig ein weiteres Anti-Virus-Programm installiert ist. Mehrere Anti-Virus-Anwendungen auf einem System führen in aller Regel zu unerwünschtem Verhalten Ihres PCs. Teilweise wird der Computer durch so entstehende Konflikte stark belastet und reagiert sehr träge.

Leider ist auch die Installation eines Anti-Virus-Programms nicht immer eine 100%-sichere Lösung. Nicht jedes Antiviren-Programm schafft optimalen Schutz.

Deshalb wollen wir in einem weiteren Beitrag etwas tiefer auf das Thema Ransomware eingehen. Link

Was können Sie bei einem Ransomware-Angriff tun?

Vorbeugen ist die beste Lösung. Fragen Sie uns nach Emsisoft Antimalware oder Emsisoft Internet Security. Diese beiden Programme erkennen Ransomware bereits bevor die Ransomware mit der Verschlüsselung Ihrer Daten beginnt. Dies ist der ausgefeilten Verhaltensanalyse von Emsisoft zu verdanken.

Falls Ihre Daten bereits verschlüsselt worden sind, wird es schon etwas komplizierter. Inzwischen stehen sogenannte „Decrypter“ als Gegenmittel zur Verfügung. Hier muss man im Einzelfall vorgehen. Als erstes muss geprüft werden, ob es für den jeweiligen Ransom-Crypter einen Decrypter gibt.

Informieren Sie sich im Bedarfsfall bei uns über Decrypter. Emsisoft verfügt über Erfahrungen mit den 20 bekanntesten Ransomware-Crypter.

 

Fragen Sie Nicos-EDVDienst.  Kontakt-Seite: https://nicos-edvdienst.de/kontakt/


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Mai 102016
 

Wer ein anderes Antivirenprogramm benutzt, dem kommen Updates des Windows-Defenders oft in die Quere. Er lässt sich per Registry deaktivieren. 

Quelle: pctipp.ch 10. Mai 2016

In unserem Blogbeitrag „Ärger: mehrere Virenscanner gleichzeitig“ haben wir auf die Problematik von mehreren Virenscannern, die gleichzeitig laufen, hingewiesen.

Hier erhalten Sie einen Hinweis, wo Sie eine Anleitung für das Abschalten von Defender in Windows finden.

Wir verweisen auf die Anleitung aus der pctipp.ch. Dort finden Sie eine detaillierte Anleitung zur Deaktivierung von Windows-Defender.


Wenn Sie Hilfe benötigen:
Senden Sie uns eine Anfrage
weitere Infos zu Virenschutz

 

Mai 102016
 

Wer mehrere Virenscanner gleichzeitig auf einem Computer in Betrieb hat, muss mit Ärger rechnen.

Konkurrierende Virenprogramme können erhebliche Leistungsenbussen verursachen. Zudem kommt es vor, dass Updates gestört werden, was zur Folge haben kann, dass Updates fehlerhaft verlaufen und somit der Computer nicht mehr funktioniert.

Entscheiden Sie sich deshalb für einen einzigen Virenschutz.

Bei Windowsinstallationen wird meistens das Programm Defender auf dem Computer installiert. Wer es „besonders sicher“ haben will, installiert unbeachtet dessen, gleich noch ein weiteres Virenschutzprogramm, wie zum Beispiel Kaspersky oder Emsisoft usw. Dies führt regelmässig zu Konflikten. Vermeiden Sie diesen Ärger und installieren Sie nur einen Virenscanner bzw. deaktivieren – besser noch – deinstallieren Sie alle bereits vorhandenen Virenscanner. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie bitte uns.

Eine Anleitung für die Deinstallierung von Defender für Windows 10 finden Sie hier.


Wenn Sie einen effektiven Viren- und Malware-Schutz haben möchten, dann fragen Sie uns bitte:
Senden Sie uns eine Anfrage
weitere Infos zu Virenschutz

Mai 022016
 

3 allgemeine Irrtümer über Firewalls

Dieser Beitrag wird mit freundlicher Genehmigung von EMSISOFT, dem einzigartigen Antiviren-Software-Hersteller

zu Beziehen bei Nicos-EDVDienst Emsisoft-Handelspartner

Autoren: In Sicherheitswissen by Doreen on May 2, 2016 | Français, English, Deutsch

Firewall

Jeder weiß, was eine Firewall ist, oder? Leider nicht …

Weiß beispielsweise Ihre Mutter, was es mit einer Firewall auf sich hat? Interessiert es sie überhaupt? Benötigt Ihre Tochter eine Firewall, um sich vor Online-Kriminellen zu schützen? Damit auch unsere weniger erfahrenen Anwender verstehen, welche Rolle Firewalls im modernen Produktangebot zum Online-Schutz spielen, möchten wir heute drei Missverständnisse aufklären.

Für erfahrenere Emsisoft-Nutzer hatten wir bereits einen Artikel über die technischen Eigenschaften und Anwendungsbereiche von Firewalls veröffentlicht. Immerhin sind sie die häufigste Maßnahme, die PC-Anwender zum Schutz vor bösartiger Software und Spionage ergreifen.

Aber die Zeiten ändern sich. Heutzutage ist das Verhalten von Online-Bedrohungen oftmals so ausgelegt, dass Firewalls die Mehrheit typischer Internetnutzer nicht mehr schützen können.

3 Irrtümer über Firewalls

Irrtum 1: „Firewall“ war ein guter Film.

Ihre Mutter würde wahrscheinlich nur wegen des gut aussehenden Harrison Fords über die doch recht vorhersehbare Handlung hinwegsehen. Auch wenn der Film Firewall aus dem Jahr 2006 einige Bedrohungen der Online-Welt aufgreift, war er dennoch kein Oscar-würdiges Meisterwerk. Mehr dürfte dazu nicht zu sagen sein.

Irrtum 2: Firewalls schützen Ihren Computer, indem sie Malware erkennen.

In der heutigen Online-Welt geben Firewalls oftmals ein falsches Gefühl der Sicherheit. Weshalb? Der wesentliche Zweck einer Software-Firewall ist es, mögliche Punkte zu blockieren, über die Hacker auf Ihren Computer zugreifen könnten. Doch was passiert, wenn Ihr Computer bereits beim Installieren der Firewall mit Malware befallen ist? Sie fühlen sich sicher, obwohl Ihr System infiziert ist. Daran ändert dann auch die Firewall nichts.

Sie ist schlicht und einfach nicht dazu ausgelegt, Malware zu erkennen, die bereits auf Ihrem Computer aktiv ist.

Das Schadprogramm kann ungehindert mit dem Hacker auf der anderen Seite der Welt kommunizieren – selbst mit Firewall.

Typische Vorgänge zur Malware-Infizierung benötigen keine sogenannten Brute-Force-Verfahren, um auf Ihren Computer zu gelangen. Sie setzen auf Verfahren, die die Firewall gar nicht erst blockiert. Hierzu wird beispielsweise der Benutzer überzeugt, eine Anwendung zu installieren, die er für etwas anderes hält.

Aber warum erkennen Firewalls Malware nicht?

firewall malware
Sicher können moderne Software-Firewalls einige ausgehende Verbindungen von Schadprogrammen blockieren. Indem die Malware jedoch bereits auf Ihren Computer gelangt ist, konnte sie höchstwahrscheinlich auch Ihre gesamte Firewall deaktivieren, um eine Kommunikation zu ermöglichen. Das nachträgliche Installieren einer Firewall hat also wenig Sinn. Stattdessen ist eine Anti-Malware-Software ratsam, die aktiv nach der Malware in Ihrem System sucht.

Das bedeutet keinesfalls, dass Firewalls unnütz sind! Sie sind einfach nicht darauf ausgelegt, Malware zu blockieren.

Für diese Aufgabe ist Anti-Malware-Software zuständig wie Emsisoft Anti-Malware. Eine Firewall soll Sie lediglich nach außen hin „unsichtbar“ machen, indem sie die Kommunikation mit anderen Programmen über bestimmte Kanäle oder Ports unterbindet.

Irrtum 3: Firewalls sind immer HIPS (Host-basierte Systeme zur Angriffsabwehr).

Vor gar nicht allzu langer Zeit machten Software-Firewalls genau das, was die Benutzer von ihnen erwarteten: Netzwerkdaten filtern. Das ist auch heute noch die gängige Definition für den Begriff „Firewall“. Doch indem es kaum noch Raum für Innovation gab und alle Anbieter mehr oder weniger dieselbe Qualität boten, war die Technologie schon bald am Ende ihrer Möglichkeiten angelangt. Folglich wurden die Produkte mit neuen und unnötigen Funktionen überladen, etwa die Überwachung von Änderungen im Betriebssystem oder das Erkennen zahlloser anderer „verdächtiger“ Vorgänge.

Das Hauptproblem an diesen Technologien ist, dass ihre Überwachungs- und Erkennungsfunktionen relativ ungenau sind. Oftmals werden für alle möglicherweise mit einem Angriff in Zusammenhang stehenden Aktionen Warnungen ausgegeben. In 99,9 % der Fälle handelt es sich dabei jedoch um vollkommen ungefährliche Prozesse.

Eine derartige Fülle an Warnmeldungen ist nicht nur extrem störend, sondern kann auch gefährlich werden. Der Anwender gewöhnt sich zu leicht an, ohne weiteres Überprüfen immer auf „Zulassen“ zu klicken.

Und genau das kann früher oder später dazu führen, dass ein Angreifer doch den Schutz durchbricht.

HIPS sind daher nur für Experten ratsam, die mit einer derartig großen Menge von Warnmeldungen umgehen und von diesem zusätzlichen Schutz profitieren können.

HIPS sind die Vorgänger moderner Anti-Malware-Software

anti-malware
Den HIPS ist viel zu verdanken: Aufgrund der Firewall-Technologie verlieren HIPS für normale Anwender keinesfalls an Bedeutung. Tatsächlich ist die ihnen zugrunde liegende Funktionsweise der Ausgangspunkt für die spätere Entwicklung der Verhaltensanalyse, einem wichtigen Bestandteil moderner Anti-Malware-Software. Programme, die diese Technologie nutzen, erzeugen nur höchst selten Fehlalarme. Dabei sind HIPS jedoch weder mit Verhaltensanalyse noch dem Begriff „Firewall“ gleichzusetzen.

Für weniger erfahrene Anwender lässt sich das Ganze recht einfach ausdrücken: Den meisten Computerbenutzern reicht als Schutzmaßnahme eine hochwertige Software zur Internetsicherheit. Sie schützt nicht nur den Computer, sondern erkennt auch aktive Malware.

Wie sollten normale Anwender also vorgehen?

Falls Sie ein Anwender sind, der häufig auf Reisen ist und seinen Laptop mit verschiedenen Netzwerken verbindet, etwa über öffentliches WLAN in Cafés oder auf Flughäfen, empfehlen wir Ihnen Emsisoft Internet Security (verfügt über eine integrierte Firewall). Sollte Ihr Computer immer mit demselben Netzwerk verbunden sein (beispielsweise zu Hause), reicht zum Schutz Emsisoft Anti-Malware (Windows 7 und neuere Versionen verfügen über eine integrierte Firewall).

Sie sind mit beiden Emsisoft-Produkten optimal geschützt und können darauf vertrauen, dass jede aktive Malware auf Ihrem Computer erkannt wird – mit oder ohne Firewall.

Eine kleine Erinnerung an unsere Bestandskunden: Wenn Sie von Emsisoft Anti-Malware zu Emsisoft Internet Security wechseln möchten, können Sie das jederzeit über die Lizenzverlängerung tun. Sollten Sie den vollen Funktionsumfang von Emsisoft Internet Security nicht mehr benötigen und ein „Downgrade“ zu Emsisoft Anti-Malware vornehmen wollen, hilft Ihnen gerne unser Kundendienst weiter.

Bis dahin wünschen wir Ihnen eine gut geschützte Zeit.

 

Sollten Sie Ihren Computer besser schützen wollen, fragen Sie uns nach Emsisoft. Wir machen die Installation und Wartung.
Zum Virenschutz von Nicos-EDV-Dienst

Feb 172016
 

Wer sich für die Geschichte des Computervirus interessiert, kann in diesem Beitrag näheres dazu lesen.

 

Wer keine Computerviren möchte klickt hier:

[button_2 color=“orange“ align=“center“ href=“https://nicos-edvdienst.de/sicher-bewegen-im-internet/“]Ich will keine Viren[/button_2]

 

 

Nov 242015
 

Augen auf bei diesen beliebten WhatsApp-Betrügereien

WhatsApp ist nicht ohne Grund so beliebt – kostenlos unbegrenzt Nachrichten über WLAN und mobile Datennetze austauschen, und das mit Menschen auf der ganzen Welt – da kann kein Anbieter mit seinen SMS-Paketen mithalten. Leider zieht diese Beliebtheit aber auch zahllose Betrüger an. Von angeblichen Fehlern über gefälschte Updates bis zu Abo-Fallen oder Phishing: WhatsApp-Nutzer geraten überall allzu leicht ins Fadenkreuz von Kriminellen. Erfahren Sie hier mehr über beliebte WhatsApp-Betrugsmaschen und wie Sie sich davor schützen.

Gefälschte WhatsApp-Versionen

Installieren Sie immer die echte WhatsApp-Version und laden Sie niemals WhatsApp über Links herunter, die man Ihnen zuschickt. Laden Sie die App nur aus dem jeweiligen offiziellen App-Store herunter (Google Play, Apple App-Store usw.). Sollten Sie Zweifel daran hegen, dass es sich bei der aktuell auf Ihrem Gerät verwendeten Version um eine echte handelt, so entfernen Sie die App und laden Sie sie erneut aus Ihrem jeweiligen App-Store herunter.

Gefälschte Voicemails

WhatsApp-Email-Malware

Bei dieser Masche handelt es sich einfach um gefälschte Voicemails — Sie brauchen lediglich auf den Link zu klicken, um in die Falle zu tappen!

Sie erhalten eine Nachricht mit dem Betreff “Incoming Voice Message”. Sie brauchen nur auf den darin enthaltenen Link zu klicken, und schon haben Hacker Zugriff auf Ihre persönlichen Daten und können sogar Ihr Gerät sperren!

WhatsApp Gold

Bei “WhatsApp Gold” handelt es sich um eine Betrugsmasche, die über soziale Medien den Weg zu Ihnen findet. Ihnen wird eine Premiumversion angeboten, bei der man angeblich die blauen Häkchen, die signalisieren, dass man eine Nachricht gelesen hat, deaktivieren kann, oder Fotos unkomprimiert verschicken kann.

Doch kaum klicken Sie auf den Link, sind Sie schon in einer Abo-Falle gelandet und dürfen beispielsweise monatlich 4,99 bis 14,97 € berappen. Eine neue Version mit dem Namen “WhatsApp Elegant Gold” macht bereits die Runde. Dabei werden Sie auf eine Webseite geleitet, auf der Sie nach Ihrer Telefonnummer gefragt werden, um eine neuere “verbesserte” WhatsApp-Version zu erhalten.

WhatsApp-Spionage

images

Es gibt eine ganze Menge Apps, mit denen Sie Leute über WhatsApp ausspionieren können. Traurige Realität ist, dass Sie bei einer Google-Suche nach “WhatsApp-Spionage” auf jede Menge Artikel stoßen, in denen Sie erfahren, wie Sie andere ausspionieren können, jedoch nicht, wie Sie sich selbst gegen dieses Eindringen in Ihre Privatsphäre schützen können.

Allerdings gibt es einen Haken: die meisten dieser sog. Spionage-Apps haben jede Menge Malware im Gepäck, die sie auf Ihrem Gerät abladen. Sollten Sie also die Benutzung einer dieser Apps in Erwägung ziehen, seien Sie gewarnt, dass Sie selbst ausspioniert werden!

Phishing mit WhatsApp bei Migros

migrosDEDabei werden Kunden mit der Aussicht auf den Gewinn eines Gutscheins über 500 Franken in die Falle gelockt.

Ähnliche Maschen finden sich mit Gutscheinen für McDonald’s, IKEA, H&M, KFC und Zara sowie anderen großen Unternehmen. Diese Betrügereien sind in mehreren Sprachen und Länder aufgetreten und stellen somit ein internationales Problem dar. Dabei werden Ihre Daten abgegriffen, was viel schwerwiegender ist als die Hoffnung auf einen vermeintlichen Gewinn, den Sie nie erhalten.

Vorgetäuschte Fehler

Hier gaukeln die Cyberkriminellen den Nutzern vor, dass WhatsApp bei Ihnen nicht mehr funktioniert. Sie verschicken eine Nachricht, in der es heißt: „ACHTUNG: Bei Ihrem WhatsApp ist ein Problem aufgetreten. ‚x‘-Nachrichten wurden blockiert [OK]“. Wer nun in der Nachricht auf den mitgesendeten OK-Button klickt, wird auf die Seite „fun-clix.com“ weitergeleitet. Dort reicht ein einfacher Klick aus, um ein teures Abo abzuschließen. Wer in die Falle geht, muss dann pro Woche rund 15 Euro bezahlen.

So erkennen Sie Betrugsversuche über WhatsApp

Betrügereien über WhatsApp nehmen zu, sollten Sie jedoch nicht von der Nutzung dieser nützlichen, tollen App abhalten. Denn schließlich können Sie damit weltweit kostenlos kommunizieren, und es wäre doch jammerschade, wenn Sie darauf verzichten müssten. Behalten Sie einfach die folgenden Tipps im Hinterkopf, um nicht in die Falle zu tappen:

1. Vorsicht bei Nachrichten von WhatsApp

Stutzig werden sollten Sie, wenn Sie aus welchem Grund auch immer direkt von WhatsApp Nachrichten erhalten. Dies würde das Unternehmen nämlich niemals tun; daher handelt es sich bei solchen Nachrichten höchstwahrscheinlich um einen Betrugsversuch. Wie WhatsApp auf seiner eigenen Website schreibt, “[…], dass wir WhatsApp nicht verwenden, um Nachrichten an dich zu senden.”

2. Augen auf bei Nachrichten mit der Bitte um persönliche Daten

Allgemein bitten WhatsApp (und andere legitimen Apps) Sie nicht einfach so nach persönlichen Daten. Sollten Sie Zweifel daran hegen, dass es sich um eine berechtigte Anfrage, können Sie jederzeit über die Website von WhatsApp eine Anfrage an den Kundendienst senden. Sollte Ihr Messenger-App keine Kontaktdaten für den Kundendienst anbieten, fragen Sie andere Nutzer, ob sie Ähnliches beobachtet haben.

3. Wahrscheinlich haben Sie nicht gewonnen

Es sei denn, Sie haben direkt an einem Ausschreiben teilgenommen, bei der man Sie nicht hinters Licht führen möchte. Die Verlockung ist groß, aber Sie haben wohl kaum 500 Franken gewonnen, ohne auch nur einen Finger gerührt zu haben. Nicht einmal durch Ausfüllen einer Umfrage. Denn wie heißt es so schön? “Wenn es zu schön klingt, um wahr zu sein, dann ist es das wahrscheinlich auch.”

4. Teilen Sie niemals Ihre MAC-Adresse oder IMEI

Jedes Handy verfügt über eine sog. IMEI (International Mobile Equipment Number), die es eindeutig ausweist, sowie über eine sog. MAC-Adresse (Media Access Control), durch die es im Netzwerk eindeutig identifiziert werden kann. Jeder WhatsApp ist direkt mit einem Telefon durch diese spezielle Nummer verknüpft, wodurch diese sich wie ein Passwort zu Ihrem Konto verhält. Sofern ein Hacker Ihre Telefonnumer und MAC oder IMEI in die Hände bekommt, kann er sich also leicht Zugriff auf Ihr Konto verschaffen.

Bedenken Sie: selbst die vorsichtigsten Nutzer können Betrügern in die Falle gehen, so bedacht sie auch vorgehen mögen. Holen Sie sich Anti-Malware-Software für Ihr mobiles Gerät und bringen Sie in Erfahrung, wie Ihre Messenger-App mit seinen Nutzern kommuniziert. Sie können selbstverständlich die neuesten, tollen Apps benutzen, sollten jedoch immer auf das Schlimmste vorbereitet sein; denn Vorsicht ist immer besser denn Nachsicht.

Weiteres zu früheren WhatsApp-Betrugsmaschen und dazu, wie Sie sich schützen können, finden Sie auch in einem älteren Artikel in unserem Blog.

Wir wünschen eine schöne (betrugsfreie) Zeit!