Okt 082018
 

Wann darf gebrauchte Software eigentlich weiterverkauft werden?

Grundsätzlich ist es ja eine gute Idee, gebrauchte Sachen, die noch funktionieren an jemanden zu verkaufen, der die Sache verwenden kann.

Gerade Software unterliegt jedoch dem Urheberrecht und wird fast immer in Form einer Lizenz an den Nutzer weitergegeben. Dabei schliesst der Lizenzgeber (Softwarehersteller) und der Benutzer einen Vertrag, der die Rechte und Pflichten der Vertragsparteien regelt.

Nicos-EDV-Dienst Stockach abgeschlossene Tastatur

Ein Spezialfall ist die Weitergabe oder der Weiterverkauf von „gebrauchter“ Software. Für Ihre Information zu diesem Thema biete ich Ihnen hier einen Link zu einer Abhandlung eines IT-Rechtsexperten an.

https://www.it-recht-kanzlei.de/verkauf-gebrauchter-software-lizenzkeys.html

 

 

Nov 142016
 

Haben Sie sich jemals gefragt, was Sie tun würden, wenn alle Daten auf Ihrem Laptop als „Geisel“ genommen werden? Was, wenn Sie Artikel online kaufen möchten und plötzlich grundlos Ihr Bankkonto leer ist? Das ist ein Albtraum, den viele von uns nur aus Gruselgeschichten anderer kennen. Leider sind dies nur zwei von eindeutig zu vielen Bedrohungen, denen wir mit der zunehmenden Internetkriminalität ausgesetzt sind.

Heutige Angreifer scheinen moderne Sicherheitsmaßnahmen überhaupt nicht zu beeindrucken. Der Einsatz bösartiger Software ist für Banken, Unternehmen und Privatanwender noch immer ein großes Problem.

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Was ist Malware?

Der Begriff „Malware“ geht für eine Fülle an ausbeuterischen Programmen. In einfachen Worten: Malware ist ein Schadprogramm, das speziell dafür ausgelegt wurde, ein Computersystem zu stören oder zu beschädigen.

Welche Arten von Malware gibt es?

Malware lässt sich in verschiedene Kategorien unterteilen, die wir hier in der Reihenfolge ihres Gefahrenpotenzials vorstellen werden.

Viren – heutzutage keine große Bedrohung mehr

Ein Virus verbreitet sich, indem er seinen Code in ein anderes Programm schleust. Der Einsatzbereich von Computerviren reicht dabei vom Stehlen vertraulicher Informationen und Übernehmen der Steuerung des Computers zum Durchführen unerlaubter Aktionen bis hin zum schlichten Beweis, dass es möglich ist (etwa das Hacken oder Deaktivieren einer Regierungswebsite). Wie die Namensverwandtschaft zur biologischen Version schon andeutet, benötigt ein Virus einen Wirt (ein sogenannter Host).

Würmer – weniger gebräuchlich

Diese Schädlinge ähneln Viren insofern, dass sie sich so schnell wie möglich verbreiten wollen. Allerdings benötigen Sie dazu kein Host-Programm. Würmer werden über Speichergeräte (wie USB-Sticks) und E-Mails verteilt. Erinnern Sie sich, als Ihnen Ihre Schwester den USB-Stick mit den Familienfotos gegeben hat und Ihr Computer plötzlich verrückt spielte? Genau, er war höchstwahrscheinlich mit einem Wurm infiziert.

Antivirus-Software, idealerweise mit einem Dual-Engine-Dateischutz, ist Ihre beste Verteidigung gegen jegliche Art von Malware, die über E-Mails, USB-Sticks oder Downloads verbreitet wird.

Spyware – nicht sehr störend, aber beängstigend

Diese Schadprogramme spionieren Sie aus und sammeln ohne Ihr Wissen alle Arten von Daten, die auf Ihrem Computer gespeichert sind. Innerhalb von Augenblicken nach der Installation haben Internetkriminelle Zugriff auf Ihre persönlichen Informationen, wie E-Mails, private Fotos und natürlich auch Ihre Kreditkartendaten. Spyware wird in Form von sogenannten Keyloggern auch zur Überwachung eingesetzt. Dabei werden alle auf der Tastatur gemachten Tastenanschläge überwacht und aufgezeichnet. Hier ist in den letzten Jahren auch der Bedarf im privaten Bereich stark gewachsen. Eltern machen sich zunehmend Sorgen, was ihre Kinder im Internet treiben. Keylogger-Software hat sich daher zu einer neuen Form der elterlichen Kontrolle entwickelt, ähnlich der Kindersicherung am Fernseher. Mit einem schlichten Programm können Eltern die Eingaben ihrer Kinder überwachen und damit nachvollziehen, was sie in Foren schreiben und auf Google suchen, wenn sie sich unbeobachtet fühlen.

Ransomware – ein kostspieliges Problem

Ransomware ist ein kriminelles Schadprogramm, das Ihre privaten Daten verschlüsselt oder den gesamten PC sperrt. Sie werden dann aufgefordert, über einen anonymen Dienst ein „Lösegeld“ zu bezahlen, um den Computer oder die Daten wieder freizugeben. Ransomware ist inzwischen zu einer der größten Bedrohungen geworden, da sie sich als leichte Einkommensquelle für die Angreifer erwiesen hat. Andere Malware bringt den Entwicklern nur indirekt Geld (etwa durch die Verwendung oder den Verkauf der Computerleistung). Dieser Schädling fordert jedoch direkt Geld bei dem Opfer (Ihnen), damit es wieder Zugriff auf seine Daten oder seinen Computer erhält. Diese Forderung erfolgt meistens über einen Sperrbildschirm mit einem Countdown und dem Link zu der Seite, über die das Lösegeld gezahlt werden soll.

Beispiel für eine Ransomware-Sperre

Anfang des Jahres hat das Presbyterian Medical Center in Hollywood nach einem Malware-Angriff 17.000 USD an Lösegeld bezahlt, um Patientendaten wiederherzustellen. Diese Art von Malware wird in der Regel mithilfe eines Trojaners installiert, der wohl heimtückischsten Malware-Variante.

Trojaner – der ultimative Schädling

Das Hauptziel eines Trojanischen Pferds (kurz Trojaner) ist die Installation einer anderen Anwendung auf dem infizierten Computer, die dann ferngesteuert werden kann. Im Gegensatz zu Viren verbreiten sich Trojaner nicht selbstständig. Wie auch die Griechen beim Angriff auf die Stadt Troja mit ihrem Pferd versteckt sich in schädlichem Code ein zweites Programm, der eigentliche Trojaner. Diese Malware stellt auch weiterhin ein großes Problem dar, insbesondere für Geldinstitute. Sie ist bekannt dafür, Screenshots zu machen und an externe Server zu senden, zur Identifikation verwendete IP-Adressen zu sammeln, bösartigen Code einzuschleusen und jedermann den Zugriff auf den PC zu ermöglichen, der den Schlüssel dazu hat.

Trojaner sind so gefährlich, weil die Software aus zwei Teilen besteht: Der erste Teil infiziert Ihren Computer, während der zweite Teil im Hintergrund wartet, bis Sie die Website Ihrer Bank aufrufen, wo er dann Ihre Anmeldedaten aufzeichnet und Ihre Online-Identität klaut. Dasselbe Kennwort, das Sie für all Ihre Websites, E-Mail-Konten, Facebook, Online-Banking und dergleichen verwenden (wobei wir stark hoffen, dass Sie es besser wissen), wurde bequem mit Ihrem Benutzernamen aufgezeichnet. Mit auf diese Weise gestohlenen Kreditkartenangaben wird bereits genug Missbrauch betrieben. Da beim Online-Einkauf weder eine PIN noch eine Unterschrift erforderlich sind, reicht es schlicht, Namen, Kartennummern, Ablaufdaten und CVV-Nummern (Sicherheitsnummer auf der Rückseite) abzugreifen, während Sie sie auf der vorgeblichen eBay-Seite eingeben. Ein sehr lukrativer Betrug.

Trojaner können jedoch auch Dateien und Daten auf Ihren Festplatten zerstören oder vertrauliche Informationen erfassen und an externe Adressen weiterleiten. Durch das Öffnen von Kommunikationsports lässt sich Ihr Computer zu einem Zombie machen. Dabei handelt es sich um einen Teil eines sogenannten Botnetzes (Netzwerk aus mit Bots befallenen Rechnern), das von Kriminellen ferngesteuert wird.

Bots – einfach nur Furcht einflößend

Auch dieser Schädling besteht aus zwei Teilen:

Einem Dropper – ein Exploit oder Trojaner, der dafür sorgt, dass die tatsächlichen Malware heruntergeladen wird.

Der eigentliche Bot – eine Software zur Fernsteuerung, die sich mit einem Master-Server verbindet und auf Anweisungen wartet. Stellen Sie sich vor, Sie hätten einen Computer, mit dem Sie 100.000 Computer fernsteuern könnten, um eine Aktion auszuführen. Was sich damit anstellen ließe … Ein Beispiel: Sie könnten alle Computer eine Spam-E-Mail pro Stunde senden lassen. Das würde niemandem auffallen. Sie könnten aber auch innerhalb kurzer Zeit Millionen E-Mails verschicken, um Viagra zu verkaufen oder um amazon.com mit 1.000 Anfragen pro Minute gleichzeitig zu überschwemmen und damit deren Server zu überlasten, sodass sie nichts mehr verkaufen können. Sie könnten aber auch ein Lösegeld fordern, um diesen Angriff gar nicht erst zu starten.

Leider können diese Lösegeldforderungen in die Millionen reichen und die Bots befallen trotzdem weiter immer mehr Computer, wo sie auf die Entdeckung neuer Sicherheitslücken warten und dann alle anderen Bots auffordern, weitere verletzliche Maschinen zu infizieren. Ein endloser Kreislauf.

Plötzlich ist aus dem Botnetz mit 100.000 Computern ein virtueller Monstercomputer geworden, der Kennwörter knacken, durch Mining Bitcoins sammeln oder andere rechenintensive Aufgaben kostenlos durchführen kann – und Ihr Computer wäre ein Teil davon.

Natürlich wollten Sie keine 10.000 USD aus Ihren Ersparnissen als Spende an eine Terrororganisation senden. Sicher haben Sie auch die Keylogger auf den Hunderten Computern nicht absichtlich installiert, die jetzt für Betrüger Daten sammeln. Leider müssen wir Ihnen jedoch sagen, dass diese Aktionen von Ihrem Computer durchgeführt wurden und Sie damit im Ernstfall zur Verantwortung gezogen werden können.

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Beim Zugriff auf eine Website überprüft eine gute Anti-Malware-Software, ob diese Adresse bereits für das Verteilen von Malware bekannt ist. Sollte dies der Fall sein, wird Ihnen statt der Website eine Warnmeldung angezeigt. Vertrauen Sie also auf eine Antivirus-Lösung, die sich nicht allein auf die Erkennung von Signaturen verlässt, sondern auch das Verhalten Ihrer Programme auf Unregelmäßigkeiten überwacht.

Ein abschließender Hinweis zu Malware

Malware ist darauf ausgelegt, Ihr System zu stören oder zu beschädigen. Sie sollten sich jedoch bewusst sein, dass sich diese Bedrohungen nicht länger in nur eine Kategorie einsortieren lassen. Bots werden beispielsweise über Exploits und Trojaner installiert und ihre Verbreitung kann mitunter sehr sprunghaft erfolgen. Ransomware verhält sich hingegen manchmal wie ein Virus und manipuliert Dateien. Malware ist also immer gefährlich – unabhängig von ihrer Art oder Verbreitung.

Noch eine Anmerkung zu PUPs (potenziell unerwünschte Programme)

PUPs oder sogenannte „Crapware“ (engl.: crap = Unsinn, Müll) hingegen ist normalerweise nicht gefährlich, sondern lediglich extrem störend. Sicher interessiert Sie eine permanente Wettermeldung von Aruba nicht im Geringsten. Dennoch kann es vorkommen, dass Ihnen plötzlich bei jedem Öffnen eines Programms diese oder andere nervige Meldungen angezeigt werden. PUPs gelangen ähnlich wie Malware auf Ihr System, etwa durch einen Fehler auf einer vertrauenswürdigen Website oder in ein tatsächlich erwünschtes Programm verpackt. Ein gutes Sicherheitsprogramm wird diese Eindringlinge jedoch erkennen und entfernen und darüber hinaus einen sicheren Surfschutz bieten. Eine Datenbank, die die Adressen der gefährlichen Websites enthält, sorgt dann dafür, dass Sie die Websites gar nicht erst aufrufen können.

Es gibt Schutz vor Malware und PUPs

Das klingt alles sehr beängstigend, allerdings können Sie mithilfe der richtigen Vorsichtsmaßnahmen Ihre Daten schützen und Ihr Surfvergnügen sicherer gestalten.

  1. Stellen Sie sicher, dass Ihre Software auf dem neuesten Stand ist – insbesondere Ihr Betriebssystem, Ihre Webbrowser sowie alle Browser-Plug-ins, wie Adobe Flash Player oder die Java-Plattform von Oracle.
  2. Bleiben Sie aufmerksam. Stellen Sie Fragen, bevor Sie klicken. Informieren Sie sich darüber, wie Bedrohungen (und Betrugsmaschen) funktionieren, um ihnen nicht zum Opfer zu fallen.
  3. Stellen Sie sicher, dass Sie immer eine leistungsstarke Anti-Malware-Software mit Echtzeitschutz (egal ob beim Arbeiten, Spielen oder Surfen) verwenden, wie beispielsweise Emsisoft Anti-Malware.
  4. Lassen Sie Ihr System für eine zweite Meinung gelegentlich von einem Scanner wie Emsisoft Emergency Kit, Malwarebytes Anti-Malware oder Hitman Pro überprüfen, um sicherzustellen, dass der Computer keinen Trojaner hat.

Egal, wie gut Sie sich auch mit Computern auskennen mögen, das Wichtigste beim Umgang mit dem PC bleibt das regelmäßige Aktualisieren einer Sicherheitssoftware mit Echtzeitschutz. Der Schutz Ihrer Daten und Ihrer persönlichen Informationen ist von höchster Bedeutung. Welche weiteren Funktionen sollte ein gut abgestimmtes Sicherheitsprogramm noch haben?

Emsisoft Anti-Malware schützt Ihren Computer auf drei verschiedene Arten: Der Surfschutz sorgt dafür, dass Sie keine gefährlichen Websites aufrufen können. Der leistungsstarke Dual-Engine-Scanner findet Malware, sofern sie es doch auf Ihren Computer schaffen sollte, und dank der fortschrittlichen Verhaltensanalyse werden selbst unbekannte Schädlinge
zuverlässig erkannt.

Wenn Sie sich schützen wollen schauen Sie bitte hier: Nicos Anti-Virusprogramme

Jun 082016
 
NicosEDV Antivierenschutz

Antiviren, Malware, Ransomware Sofort-Hilfe

Viren- und Malware-Sofort-Hilfe


Machen Viren, Trojaner und Malware Ärger? 

Bei den meisten Internet-Nutzern kommt immer häufiger das Gefühl auf, dass überall Gefahren im und durch das Web lauern. Betrüger, Hacker und Diebe warten nur darauf, uns zu schaden. Raffinierte Viren und andere Schadsoftware häufen sich mit jedem Tag.

Von der Belästigung durch permanente Werbe-Einblendungen bis hin zu Tricks, mit denen Betrüger unerlaubt Geld von Ihrem Konto überweisen. Oder Ihr PC wird plötzlich extrem langsam, ohne dass Sie es sich erklären können. Oder Ihr Browser öffnet ständig und automatisch Seiten, die Sie gar nicht aufrufen wollen. Oder, oder, oder ….

Selbst für aufgeklärte Internet-Nutzer wird es immer schwieriger, sicher online unterwegs zu sein. Viele von uns hoffen, dass sie verschont bleiben und ärgern sich, wenn doch etwas passiert.

Vielleicht haben Sie auch schon nach kostenlosen Antiviren-Programmen gesucht und diese herunter geladen.
Aber Achtung! Bei kostenloser Software sollten Sie sich grundsätzlich eine Frage stellen:


Wer profitiert davon, dass Sie die Software downloaden?

Spätestens mit dieser Frage sollte klar sein, dass es in der Regel ums Geld verdienen geht.

Werden Ihnen vielleicht gerade mit solcher Software Cookies auf Ihren PC gespielt, damit Sie zukünftig noch mehr oder eben andere lästige Werbung sehen?

Cookies (englisch = Kekse) erlauben es einem Web-Server, auf dem PC des Anwenders Informationen zu hinterlegen. Sie bieten teilweise Vorteile für Ihre Internet-Nutzung, im schlechtesten Fall speichern sie aber Informationen über Ihr privates Internet-Verhalten und übermitteln die Infos ungefragt an einen Ihnen unbekannten Empfänger.

Haben Sie vielleicht sogar mehrere Antiviren-Programme auf Ihrem PC installiert nach dem Motto: doppelt oder dreifach hält besser?
Theoretisch ja, praktisch kommen sich parallel installierte Antiviren-Programme meist in die Quere. Das eine Programm hält unter Umständen das andere für einen Virus und umgekehrt. Das bringt Ihnen alles andere als Vorteile. Ihr PC wird immer langsamer. 

Aber welche Antiviren-Lösung ist die beste?

Software zur Entfernung von Viren und MalwareEs gibt viele Antiviren-Programme oder korrekt ausgedrückt: Antimalware-Programme. Die einen sind mehr und die anderen weniger zuverlässig.

Nach ausführlichen Tests verschiedener Antiviren- bzw. Antimalware-Programme haben wir uns eindeutig für die Antimalware-Lösungen von Emsisoft entschieden und installieren diese regelmäßig bei unseren Kunden. Dabei beachten wir alle notwendigen Einstellungen, mit denen unsere Kunden die maximale Sicherheit erlangen. Wir installieren die Software, die zu Ihren Bedürfnissen am besten passt. Die Antimalware-Lösungen von Emsisoft sind leistungsfähig, ohne dass sie die Effizienz Ihres PCs beeinträchtigen. Sie überprüfen mit Hilfe von über 10 Millionen Signaturen bekannter bösartiger Programme alle Dateien, die herunter geladen oder geöffnet werden. Der sogenannte Dateiwächter von Emsisoft Anti-Malware ist von Haus aus intelligent und optimiert sich selbstständig. Echtzeit-Schutz ist gegeben, und jede Sekunde werden Dutzende von Dateien geprüft. Dabei arbeitet er im Hintergrund, so dass Sie davon so gut wie nichts mitbekommen.

Viren- und Malware-Schutz

Wir helfen Ihnen dabei, beruhigter online unterwegs zu sein und die volle Leistungsfähigkeit Ihres PCs, Notebooks, Tablets oder Smartphones zu nutzen. Ob Viren, Malware oder andere Probleme mit Ihrem PC – bei uns sind Sie richtig.

Soforthilfe und Tools zur Entfernung von Malware und Virenschutz hier: Nicos-EDVDienst, Tel: +49 (0) 77 71 – 916 59 59 

oder senden Sie eine E-Mail an die info@nicos-edvdienst.de. Wir reagieren sofort.

Noch mehr Infos hier.

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© 2016 Nicos EDV- und Multimedia Dienst             Impressum

Mai 102016
 

Wer mehrere Virenscanner gleichzeitig auf einem Computer in Betrieb hat, muss mit Ärger rechnen.

Konkurrierende Virenprogramme können erhebliche Leistungsenbussen verursachen. Zudem kommt es vor, dass Updates gestört werden, was zur Folge haben kann, dass Updates fehlerhaft verlaufen und somit der Computer nicht mehr funktioniert.

Entscheiden Sie sich deshalb für einen einzigen Virenschutz.

Bei Windowsinstallationen wird meistens das Programm Defender auf dem Computer installiert. Wer es „besonders sicher“ haben will, installiert unbeachtet dessen, gleich noch ein weiteres Virenschutzprogramm, wie zum Beispiel Kaspersky oder Emsisoft usw. Dies führt regelmässig zu Konflikten. Vermeiden Sie diesen Ärger und installieren Sie nur einen Virenscanner bzw. deaktivieren – besser noch – deinstallieren Sie alle bereits vorhandenen Virenscanner. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie bitte uns.

Eine Anleitung für die Deinstallierung von Defender für Windows 10 finden Sie hier.


Wenn Sie einen effektiven Viren- und Malware-Schutz haben möchten, dann fragen Sie uns bitte:
Senden Sie uns eine Anfrage
weitere Infos zu Virenschutz

Mai 022016
 

3 allgemeine Irrtümer über Firewalls

Dieser Beitrag wird mit freundlicher Genehmigung von EMSISOFT, dem einzigartigen Antiviren-Software-Hersteller

zu Beziehen bei Nicos-EDVDienst Emsisoft-Handelspartner

Autoren: In Sicherheitswissen by Doreen on May 2, 2016 | Français, English, Deutsch

Firewall

Jeder weiß, was eine Firewall ist, oder? Leider nicht …

Weiß beispielsweise Ihre Mutter, was es mit einer Firewall auf sich hat? Interessiert es sie überhaupt? Benötigt Ihre Tochter eine Firewall, um sich vor Online-Kriminellen zu schützen? Damit auch unsere weniger erfahrenen Anwender verstehen, welche Rolle Firewalls im modernen Produktangebot zum Online-Schutz spielen, möchten wir heute drei Missverständnisse aufklären.

Für erfahrenere Emsisoft-Nutzer hatten wir bereits einen Artikel über die technischen Eigenschaften und Anwendungsbereiche von Firewalls veröffentlicht. Immerhin sind sie die häufigste Maßnahme, die PC-Anwender zum Schutz vor bösartiger Software und Spionage ergreifen.

Aber die Zeiten ändern sich. Heutzutage ist das Verhalten von Online-Bedrohungen oftmals so ausgelegt, dass Firewalls die Mehrheit typischer Internetnutzer nicht mehr schützen können.

3 Irrtümer über Firewalls

Irrtum 1: „Firewall“ war ein guter Film.

Ihre Mutter würde wahrscheinlich nur wegen des gut aussehenden Harrison Fords über die doch recht vorhersehbare Handlung hinwegsehen. Auch wenn der Film Firewall aus dem Jahr 2006 einige Bedrohungen der Online-Welt aufgreift, war er dennoch kein Oscar-würdiges Meisterwerk. Mehr dürfte dazu nicht zu sagen sein.

Irrtum 2: Firewalls schützen Ihren Computer, indem sie Malware erkennen.

In der heutigen Online-Welt geben Firewalls oftmals ein falsches Gefühl der Sicherheit. Weshalb? Der wesentliche Zweck einer Software-Firewall ist es, mögliche Punkte zu blockieren, über die Hacker auf Ihren Computer zugreifen könnten. Doch was passiert, wenn Ihr Computer bereits beim Installieren der Firewall mit Malware befallen ist? Sie fühlen sich sicher, obwohl Ihr System infiziert ist. Daran ändert dann auch die Firewall nichts.

Sie ist schlicht und einfach nicht dazu ausgelegt, Malware zu erkennen, die bereits auf Ihrem Computer aktiv ist.

Das Schadprogramm kann ungehindert mit dem Hacker auf der anderen Seite der Welt kommunizieren – selbst mit Firewall.

Typische Vorgänge zur Malware-Infizierung benötigen keine sogenannten Brute-Force-Verfahren, um auf Ihren Computer zu gelangen. Sie setzen auf Verfahren, die die Firewall gar nicht erst blockiert. Hierzu wird beispielsweise der Benutzer überzeugt, eine Anwendung zu installieren, die er für etwas anderes hält.

Aber warum erkennen Firewalls Malware nicht?

firewall malware
Sicher können moderne Software-Firewalls einige ausgehende Verbindungen von Schadprogrammen blockieren. Indem die Malware jedoch bereits auf Ihren Computer gelangt ist, konnte sie höchstwahrscheinlich auch Ihre gesamte Firewall deaktivieren, um eine Kommunikation zu ermöglichen. Das nachträgliche Installieren einer Firewall hat also wenig Sinn. Stattdessen ist eine Anti-Malware-Software ratsam, die aktiv nach der Malware in Ihrem System sucht.

Das bedeutet keinesfalls, dass Firewalls unnütz sind! Sie sind einfach nicht darauf ausgelegt, Malware zu blockieren.

Für diese Aufgabe ist Anti-Malware-Software zuständig wie Emsisoft Anti-Malware. Eine Firewall soll Sie lediglich nach außen hin „unsichtbar“ machen, indem sie die Kommunikation mit anderen Programmen über bestimmte Kanäle oder Ports unterbindet.

Irrtum 3: Firewalls sind immer HIPS (Host-basierte Systeme zur Angriffsabwehr).

Vor gar nicht allzu langer Zeit machten Software-Firewalls genau das, was die Benutzer von ihnen erwarteten: Netzwerkdaten filtern. Das ist auch heute noch die gängige Definition für den Begriff „Firewall“. Doch indem es kaum noch Raum für Innovation gab und alle Anbieter mehr oder weniger dieselbe Qualität boten, war die Technologie schon bald am Ende ihrer Möglichkeiten angelangt. Folglich wurden die Produkte mit neuen und unnötigen Funktionen überladen, etwa die Überwachung von Änderungen im Betriebssystem oder das Erkennen zahlloser anderer „verdächtiger“ Vorgänge.

Das Hauptproblem an diesen Technologien ist, dass ihre Überwachungs- und Erkennungsfunktionen relativ ungenau sind. Oftmals werden für alle möglicherweise mit einem Angriff in Zusammenhang stehenden Aktionen Warnungen ausgegeben. In 99,9 % der Fälle handelt es sich dabei jedoch um vollkommen ungefährliche Prozesse.

Eine derartige Fülle an Warnmeldungen ist nicht nur extrem störend, sondern kann auch gefährlich werden. Der Anwender gewöhnt sich zu leicht an, ohne weiteres Überprüfen immer auf „Zulassen“ zu klicken.

Und genau das kann früher oder später dazu führen, dass ein Angreifer doch den Schutz durchbricht.

HIPS sind daher nur für Experten ratsam, die mit einer derartig großen Menge von Warnmeldungen umgehen und von diesem zusätzlichen Schutz profitieren können.

HIPS sind die Vorgänger moderner Anti-Malware-Software

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Den HIPS ist viel zu verdanken: Aufgrund der Firewall-Technologie verlieren HIPS für normale Anwender keinesfalls an Bedeutung. Tatsächlich ist die ihnen zugrunde liegende Funktionsweise der Ausgangspunkt für die spätere Entwicklung der Verhaltensanalyse, einem wichtigen Bestandteil moderner Anti-Malware-Software. Programme, die diese Technologie nutzen, erzeugen nur höchst selten Fehlalarme. Dabei sind HIPS jedoch weder mit Verhaltensanalyse noch dem Begriff „Firewall“ gleichzusetzen.

Für weniger erfahrene Anwender lässt sich das Ganze recht einfach ausdrücken: Den meisten Computerbenutzern reicht als Schutzmaßnahme eine hochwertige Software zur Internetsicherheit. Sie schützt nicht nur den Computer, sondern erkennt auch aktive Malware.

Wie sollten normale Anwender also vorgehen?

Falls Sie ein Anwender sind, der häufig auf Reisen ist und seinen Laptop mit verschiedenen Netzwerken verbindet, etwa über öffentliches WLAN in Cafés oder auf Flughäfen, empfehlen wir Ihnen Emsisoft Internet Security (verfügt über eine integrierte Firewall). Sollte Ihr Computer immer mit demselben Netzwerk verbunden sein (beispielsweise zu Hause), reicht zum Schutz Emsisoft Anti-Malware (Windows 7 und neuere Versionen verfügen über eine integrierte Firewall).

Sie sind mit beiden Emsisoft-Produkten optimal geschützt und können darauf vertrauen, dass jede aktive Malware auf Ihrem Computer erkannt wird – mit oder ohne Firewall.

Eine kleine Erinnerung an unsere Bestandskunden: Wenn Sie von Emsisoft Anti-Malware zu Emsisoft Internet Security wechseln möchten, können Sie das jederzeit über die Lizenzverlängerung tun. Sollten Sie den vollen Funktionsumfang von Emsisoft Internet Security nicht mehr benötigen und ein „Downgrade“ zu Emsisoft Anti-Malware vornehmen wollen, hilft Ihnen gerne unser Kundendienst weiter.

Bis dahin wünschen wir Ihnen eine gut geschützte Zeit.

 

Sollten Sie Ihren Computer besser schützen wollen, fragen Sie uns nach Emsisoft. Wir machen die Installation und Wartung.
Zum Virenschutz von Nicos-EDV-Dienst